Kreative Inklusion

Laura N.

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Ich wohne in Hamburg. Eine Stadt der kulturellen Vielfalt. Aber wie oft sehe ich es, dass sich verschiedene Gruppierungen bilden? Ziemlich oft. Häufig sind es dieselben Ethnien. Das finde ich schade, denn verschiedene Kulturen können eine Bereicherung für jeden einzelnen sein. Was vereint die Menschen wohl aber am meisten? Kreativität und Sport. Hier gibt es wenig Raum für Diskriminierung. Jeder hat das Potenzial sich kreativ aus zu leben oder sportlichen Aktivitäten nach zugehen. So soll auch mein Raum aussehen. Es ist ein Raum, der nicht großartig aufwändig aufgebaut werden muss. Was reicht sind Instrumente. Instrumente, die verbinden. Seien es Musikinstrumente, Sportinstrumente oder auch einfach nur Gesellschaftsspiele. Der wichtigste Inhalt des Raumes ist jedoch: Jeder ist willkommen. Wirklich jeder. Und am besten ohne Handys, die einen davon abhalten, die Gefühle im Raum zu ignorieren. Wir können so viel voneinander lernen.

Beschreibung

"Regeln":

- es gibt keine Regeln 

-jeder ist Willkommen. Wirklich jeder. 

-Lass das Handy doch mal gerne beiseite. Hier hast du Platz für wesentlichere Dinge :-) 

Instrumente:

- Musikinstrumente, wie Gitarre, Klavier, Triangel, etc 

-Sportinstrumente, zb ein Basketball korb im Hinterhof, Springseil, Federball, etc 

-Spiele

Atmosphäre :

- Gemeinsamkeiten entdecken 

-Aktivitäten planen, zb ein Konzert zu geben 

-Sportfeste planen 

- gemeinsam für soziale Projekte engagieren, zb ein Flohmarkt gestalten und Spenden sammeln 

-gegenseitiges unterstützen und von einander profitieren 


Wie ist deine Idee entstanden?

Es gab mehrere Gründe. 1. Ich habe ein FSJ an einer Sonderschule gemacht und oft festgestellt, dass Kinder außerhalb kaum Begeiertung für unsere Kinder fanden. Ich glaube der Grund dafür war einfach, dass sie nicht begreifen konnten, wie viel sie eigentlich mit unseren Kindern gemeinsam haben. Eben weil sie nie oder selten in Kontakt mit ihnen kamen. 2. An meiner Schule gab es eine Flüchtlingsklasse. Obwohl wir an derselben Schule waren gab es kaum Gelegenheit mit ihnen in Kontakt zu treten. Weil natürlich der Unterricht im Vordergrund stand. 3. Wir Menschen profitieren im Alltag sehr stark voneinander ohne eigentlich viel voneinander zu wissen. So essen wir zum Beispiel gerne Döner, aber kennen kaum bis garnichts über die türkische Kultur. Und das ist nur ein Beispiel von vielen anderen. 4. Unsere Gesellschaft ist voll mit Stereotypen, welche nur rein oberflächlich zum Teil betrachtet werden. Kreativität kommt von innen. Da ist es egal, wie jemand Äußerlich erscheint. Dazu gibt es schon einige Belege dafür, dass Kreativität verbindet und förderlich für die Identitätsentwicklung ist, da so viele Kompetenzen erlernt werden können. Kompetenzen wie Empathie, Solidarität, um.

Was macht deinen Raum so besonders?

Er braucht nicht viel. Er braucht nur die nötige Atmosphäre. Die Atmosphäre, die uns ermöglicht uns weiter zu entwickeln. Zu lernen. Spaß zu haben. Kreativ zu sein. Und einmal raus aus den gesellschaftlich bedingten Alltag zu kommen. Er schafft Platz um sich selbst besser kennen zu lernen und andere. Platz, welcher im Großen Hamburg leider kaum vorhanden ist.

Welche 3 Dinge nimmst du mit in deinen Raum?

Solidarität, Harmonie, Kreativität

Über Laura Naumann

Ich mag Menschen :-)

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